Definition CFD

CFD steht für Differenzgeschäfte (Contract for Difference).

Ursprünglich wurden CFDs von großen Institutionen verwendet, um ihre Aktienexponierung kostengünstig abzudecken. Heute sind CFDs geläufige Marktwerkzeuge, die auch von Privatanlegern in der ganzen Welt genutzt werden.

Wie der Name vermuten lässt, ist ein CFD ein Barausgleich eines Differenzgeschäftes zwischen dem Kaufpreis und Verkaufspreis eines Finanzinstrumentes.

Ein CFD spiegelt die Performance eines Instruments wider und bietet den Vorteil, Instrumente wie Aktien, Rohstoffe, Indizes oder Währungen handeln zu können, ohne sie effektiv besitzen zu müssen.

Einer der größten Vorteile von CFDs ist, dass Sie mit CFD-Positionen sowohl Long (kaufen) als auch Short (verkaufen) gehen können. Bei einer Entscheidung für Long profitieren Sie von einem Anstieg des zugrunde liegenden Kurses des Handelsinstrumentes und machen ggf. einen Verlust, wenn dieser fällt. Umgekehrt profitieren Sie von einem Kursrückgang des zugrunde liegenden Kurses des Handelsinstrumentes wenn Sie Short gehen. Sie realisieren einen Verlust, wenn der Kurs steigt.

Die transparente Preisstruktur von CFDs bedeutet, dass im Gegensatz zu anderen Derivaten der Preis auf dem unterliegenden Instrument basiert. CFD Preise werden vom unterliegenden Markt abgeleitet (z.B. ist der Preis einer Adidas-Aktie ähnlich der eines Adidas-CFD). Dies bedeutet, dass CFDs Ihnen Zugriff auf die unterliegende Marktliquidität ermöglichen.

Der Spread (Abstand zwischen Kauf-und Verkaufspreis) liegt bei CFD’s etwas schlechter als im zu Grunde liegenden Markt, da der Broker natürlich auch etwas für die Bereitstellung der Marktzugangs und des Leverage verlangt.

CFDs werden auf Margin gehandelt. Dies bedeutet eine effektive Nutzung des Kapitals, da nur ein kleiner Teil des Wertes Ihrer Position bereitgestellt werden muss, um den Handel durchzuführen.Dies bedeutet, dass sich Ihre eventuelle Rendite durch Ausnutzung des Hebeleffektes (Leverage) vergrößert. Broker bieten in der Regel einen Hebel von 5:1 bis zu 100:1 an, was jedoch von Broker zu Broker und dem zu handelnden Instrument variiert. Dies macht es z.B. möglich mit einer Einlage von nur 5.000 € bis zu 500.000 € zu bewegen, was einem Hebel von 100:1 entspricht.

Quelle: de.wikipedia.org/
Copyright: GNU FDL

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