Samaras: Griechenlandpleite droht Ende November

In einem Interview mit dem Handelsblatt warnte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras eindringlich vor den gesellschaftlichen Folgen einer weiter Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage Griechenlands. Er sehe die griechische Gesellschaft „als Ganzes“ bedroht und verglich den status quo des Aufstiegs von links- und rechtsextremen Populisten mit dem Ende der Weimarer Republik. Das Scheitern seiner Regierung hätte chaotische Zustände zur Folge.

Samaras verdeutlichte, dass nach den bereits schmerzhaften Einschnitten nun der letzte bevor stünde – danach müsse es ein „Licht am Ende des Tunnels“ geben. Er forderte zudem mehr Zeit ein für die Sanierung Griechenlands. Kritisch äußerte er sich über Bundeswirtschaftsminister Rösler, der offensichtlich nicht Griechenlands „bester Verbündeter“ sei.

Bundeskanzlerin Merkel hingegen habe mit ihrer Äußerung dass „ihr das Herz blutet“ – gemeint ist die wachsende Armut in Griechenlad – genau den richtige Ton getroffen.

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