Siemens erhält zwei Großaufträge

Siemens konnte zwei Großaufträge an Land ziehen. Dies beinhalten eine Lieferung an Finnland und einen Auftrag in den USA.

Das Elektrounternehmen Siemens hat zwei Großaufträge im Geschäft mit Gasturbinen und Zügen erhalten. Berichten des Handelsblatt zufolge soll Siemens für die finnische Staatsbahn mindestens 80 Lokomotiven liefern. Der Auftrag habe demnach ein Volumen von mehr als 300 Millionen Euro. Dies teilte der Elektrokonzern am Freitag in München mit. Die Verträge sollten in Kürze unterzeichnet werden. Die Auslieferung der Loks sollte schrittweise zwischen 2016 und 2026 erfolgen. Zudem bestehe eine Option für weitere 97 Lokomotiven und einen Wartungsauftrag über zehn Jahre.

Bei dem Großauftrag in den USA handelt es sich um zwei Kraftwerksblöcke. Wie Siemens mitteilte, liege das Auftragsvolumen der beiden Blöcke des Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerks Patriot im US-Bundesstaat Pennsylvania bei 400 Millionen US-Dollar. Die Inbetriebnahme sei demnach für 2016 geplant.

Die Siemens-Aktie befindet sich momentan in einem leichten Aufwärtstrend und notiert bei 98,01 Euro.

Nikkei-Index in leichtem Abwärtstrend

Der Nikkei-Index befindet sich in einer leichten Abwärtsbewegung. Grund dafür sind vor allem belastende Konjunkturdaten aus Europa.

Der Nikkei-Index verliert aktuell leicht an Wert. Der Index gewann zu Jahresbeginn an Wert und erreicht Anfang Januar rund 10.800 Punkte. Infolge einer leichten Abwärtsbewegung verlor der Nikkei danach leicht an Wert und lag bei rund 10.500 Punkten. Mitte Januar folgten weitere Auf- und Abwärtsbewegungen des Index und ließen ihn bei rund 10.500 Punkten tendieren. Ende Januar setzte ein erneuter Aufwärtstrend ein, so dass der Index Ende Januar die 11.000-Punkte-Marke überschritt. Nach einem weiteren Hoch von rund 11.200 Punkten Anfang Februar folgte eine leichte Abwärtsbewegung, die den Nikkei 225 auf rund 11.100 Punkte fallen ließ. Momentan befindet sich der Nikkei-Index in einer leichten Abwärtsbewegung. Der Index notiert aktuell bei 11.173,83 Punkten.

Nikkei Chart

Nikkei-Chart 12 Monate

Dem Stern in der Online-Ausgabe gegenüber gab ein Händler zu Wort, dass die Märkte in der Region hin- und hergerissen seien zwischen schwachen Daten aus Europa, besseren Konjunktursignalen aus den USA sowie einer wieder ansteigenden Übernahmeaktivität.